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Der Zufall ist schwarz - radikale Drucke

Daniel Hees stellt ab dem 26.09.2010 im BOGEN aus.

Daniel Hees ist vielseitig: Er selbst betrachtet sich im weitesten Sinne als Graphiker mit besonderer Neigung zur Radierung. Doch auch die Malerei und die Zeichnung kommen in seinem Repertoire nicht zu kurz, ebenso wie manche experimentellen Varianten dieser Techniken.

Daniel Hees stellt im BOGEN aus - Foto (c) D. Hees

Die im BOGEN geplante Ausstellung zeigt allerdings in erster Linie sehr große Holzdrucke, die in Ägypten entstanden sind. Die auf hauchdünnem Japanpapier gedruckten Schnitte von ganzen Baumstämmen befragen auf lyrische und eindrucksvolle Art die ästhetischen Qualitäten von Holz an sich. Rhythmen der Jahresringe, Verästelungen und Risse geraten hier zu sinnlichen Erfahrungen zwischen Visualität und Haptik.
Neben diesen großen Arbeiten werden vor allem Künstlerbücher und Graphikmappen zu sehen sein.

Bis zur Emeritierung vor einigen Jahren hat Hees in Siegen eine Professur für den Bereich Graphik und Zeichnung besetzt.

Daniel Hees wählt Druckstöcke

Daniel Hees wählt Druckstöcke

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tonusträchtig: Werke voller Spannkraft im BOGEN

WESTFALENPOST / 15.06.2010 – Text: Achim Benke / Foto: Dorothea Benke

“Tonusträchtig” ist die erste Kunstausstellung von Stephanie Neuhaus nach ihrem Stipendium in der Werkstattgalerie “Der Bogen”. Die Kunstwerke-Präsentation war eine Bedingung der Künstlergemeinschaft bei der Vergabe des Stipendiums an die junge Künstlerin aus Niederense. “In dem einen Jahr im Bogen habe ich einen sehr großen Schritt gemacht und mich absolut künstlerisch entfalten können”, schwärmt Neuhaus.

Tonusträchtig ist die erste Kunstausstellung von Stephanie Neuhaus nach ihrem Stipendium in der Werkstattgalerie Der Bogen. Foto: Dorothea Benke

Besonders der Kontakt mit anderen Künstlern hat ihrer Entwicklung gut getan. “Der Gedankenaustausch dabei ist sehr wichtig, um seinen eigenen Kunstausdruck zu finden”, stellt die 21-Jährige fest. Das beweist sie in ihrer Ausstellung “Tonusträchtig”, die am Sonntag in der Werkstattgalerie “Der Bogen” eröffnet wurde. “Tonus” heißt so viel wie Spannungszustand, Spannung oder Spannkraft. Dieses spiegelt sich in ihren Plastiken, Zeichnungen und Malereien wider. Ihre Kunstwerke, ob auf Leinwand, Pappe oder Papier, gehen ins Dreidimensionale.

Schattierungen und Tiefen verfehlen nicht ihre optische Wirkung. Ihre Plastiken zeigen das Innere einer angespannten Hand.”Die Materialien Gips und Lack haben sich zu Beginn der Arbeit überhaupt nicht verstanden”, so die Künstlerin. Fasziniert ist sie von den ausgefallenen Gelenken und gestrafften Sehnen eines Straußes. Diese Anspannungen illustriert sie auf Teichfolie. In ihrem zwölfmonatigen Stipendiat hat sie mit vielen Materialen gearbeitet, darunter Pilz, Metall, Fotoarbeiten und Holz. Haimo Hieronymus nannte ihre Werke das Inkarnat der Haut und ein Panoptikum des Sehens bei der Eröffnung der Ausstellung vor rund 100 Besuchern. Die Ausstellung ist bis 4. Juli zu sehen. Im Oktober beginnt Neuhaus ihr Hauptstudium und sie muss sich für eine Kunstrichtung entscheiden. Es wird wohl das Gebiet der Druckgrafik sein. Im vergangenen Jahr brachte Neuhaus auch ihr erstes limitiertes Künstlerbuch “Schattenfluss” heraus.

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Fotoserie von Norbert Neuhaus:

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tonusträchtig: Stephanie Neuhaus stellt im BOGEN aus

Stephanie NeuhausAm Sonntag den 13.06.2010 wird in der Werkstattgalerie DER BOGEN, Möhnestraße 59, 59755 Arnsberg-Neheim die Ausstellung ,,tonusträchtig” von Stephanie Neuhaus um 17 Uhr eröffnet.

Mit der Präsentation beschließt sie ihr einjähriges Atelierstipendium. Neben Malereien werden Objekte, Zeichnungen und Grafiken zu sehen sein. Die Kunststudentin, seit dem 01.04.2010 auch Bogenmitglied, hat im vergangenem Jahr ein vielseitiges Spektrum von Bildreihen entwickelt. Im Zentrum ihrer Betrachtung finden sich Studien zu menschlichen Körpern und organischen Spannungszuständen. Die technische Beherrschung der Medien ist unverkennbar: Licht, Schatten, farbliche Nuancen, Weißhöhungen. Es gibt keinerlei Scheu vor extremer Überzeichnung. Ein höheres Differenzierungsvermögen wird bei der Bildbetrachtung aktiviert. Nicht das wiedererkennende Sehen wird gefordert sondern das aktivierende Sehen. Die in die Ungegenständlichkeit drängenden Motive gründen auf höchst gegenständlichen Beobachtungen: Haut, Körper, Muskeln und Sehnen. So changieren die Bildwerke fast unentscheidbar zwischen Ungegenständlichkeit und Gegenständlichkeit.

Der Eintritt ist frei !

Die Ausstellung dauert bis zum 04.07.2010.
(Öffnungszeiten der Werkstattgalerie)

Weitere Informationen auch unter
http://www.stephanie-neuhaus.de

Bei Rückfragen rufen Sie bitte unter 02932/203130 an.

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Ulrich Müller stellt im BOGEN aus

Der Bildhauer Ulrich Müller wird im Laufe des Jahres im BOGEN ausstellen. Er lebt in der Cinqueterre (Toskana Ligurien) bei Carrara. Im Raum Arnsberg ist er vor allem durch seine Workshops bekannt. Der konkrete Ausstellungstermin wird noch mitgeteilt.

Skulptur bei Bildhauersymposion in Damaskus | Dezember 2009

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Vernissage zur Jahresausstellung war großer Erfolg

Die Resonanz auf unsere Jahresaustellung am 22.11.2009 mit dem Thema “Wie es euch gefällt” übertraf alle Erwartungen. Erste Fotos sind online abrufbar.

Nachtrag:
Dieter Meth “lieferte” eben noch 119 Aufnahmen.
Leonard Billeke ist mit 47 Aufnahmen dabei.
Bericht in der Westfalenpost.

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